Copyright Heimatverein Erling-Andechs e.V.
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Der Heimatverein Erling-Andechs Am 15. Oktober 1979 wurde der Heimatverein Erling-Andechs von Herrn Dr. Helmut Klein gegründet. Er war der erste Vorsitzende mit Toni Aigner an seiner Seite. Seit diesem Zeitpunkt verfolgt der Verein konsequent seine Ziele, die in der Gründungsversammlung festgelegt wurden, mit Erfolg und bis heute mit einem guten Ergebnis. Die Aufgabe des Heimatvereins, die Erhaltung und Pflege Heimatlicher und Dörflicher Tradition, ist nach wie vor vielfältig und wird kontinuierlich vom Spektrum erweitert. Derzeit zählen wir 45 Mitglieder. Als erstes Vereinslokal diente die alte Apotheke, das heutige Pfarrhaus, die einen passenden und auch inspirierenden Rahmen bot. Mit viel Engagement und Begeisterung waren alle dabei und es kamen viele Ideen und Initiativen zur Ausführung. Das Programm umspannnte schon damals einen weiten Bogen, von naturkundlichen Wanderungen und Vorträgen, die teils von Vereinsmitgliedern und teils von auswärtigen Referenten vorgetragen wurden bis hin zu Besuchen von auswärtigen Veranstaltungen und Museen. Alle behandelten historischen, kunsthistorischen und naturkundlichen Themen standen immer in Bezug auf die nähere Umgebung und dem Kloster Andechs mit seiner reichhaltigen Geschichte. Es wurden Fahrten zu archäologischen Ausgrabungen, z.B. Frauenwies und zur römischen Villa nach Leutstetten durchgeführt. Auch Reisen nach Franken in das Machtgebiet der Andechs-Meranier und nach Slowenien, wo sie bis heute ihre Spuren hinterlassen haben standen auf dem Programm. Innsbruck, das seine Stadtgründung den Grafen von Andechs verdankt, wurde ebenfalls nicht ausgelassen. Ferner die unvergessenen Fahrten nach Südtirol, wo die Andechser bis in die Neuzeit mit Grundbesitz in Form von Weingütern präsent waren. Der Besuch von Kloster Säben und Kloster Neustift mit seiner alten Bibliothek sind noch allen Teilnehmern in bester Erinnerung. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass für die kleine Kirche in Moritzing eine Kopie der Andechser Madonna mit erheblichem finanziellen Aufwand und tatkräftiger Unterstützung des Heimatvereins beschafft werden konnte. Dies wurde natürlich mit einem großen, gelungenen Fest gebührend gefeiert. Hintergrund für die Neuanschaffung der Madonna war, dass die aus der Barockzeit stammende originale Statue gestohlen wurde. Eine Tafel mit der Inschrift: „Maria Bild von dem hl. Berg Andex aus Oberbayern, so 1679 erstlich und 1750 renoviert anhero gesetzt wurde“ soll an das Original erinnern. Unvergesslich war auch die Fahrt nach Augsburg, mit der Stadtführung von Heimatpfleger Robert Pfaud. Er führte an Stellen, die selbst den Augsburgern nicht bekannt und zugänglich sind. Die jährliche Maiandacht in der Kapelle „Maria Schnee“ in Aidenried ist ebenfalls zu einem festen Bestandteil im jeweiligen Jahresprogramm geworden. Ein weiterer Bestandteil des Jahresprogramms sind auch Fahrten zu den jährlichen Landesausstellungen an jeweils wechselnden Orten. Dazu gehört auch ein Archiv über unsere Dorfentwicklung und der eingemeindeten Dörfer Frieding und Machtlfing, welches inzwischen angelegt wurde. Mittlerweile ist die vereinseigene Bibliothek auf über 1000 Exemplare angewachsen. Ein Schwerpunkt unserer Tätigkeiten in letzter Zeit, war die Mitwirkung bei der Wiederherstellung der alten Dorfschmiede 2011 in Erling. Die Arbeiten beinhalteten u.a. die Dokumentation des ursprünglichen Zustandes, die Werkzeugkonservierung und Auslagerung der beweglichen Werkzeuge für den Zeitraum der Renovierungsarbeiten, bis hin zum Wiedereinräumen an den ursprünglichen Platz. Anschließend erfolgte mit Unterstützung eines Vertreters der „Landesstelle für nichtstaatlichen Museen in Bayern“ die Inventarisierung der Werkzeuge in die offizielle Datenbank VINO. Die Wiedereröffnung der alten Schmiede am 08. Juli 2012 wurde umrahmt von einem großen Dorffest. Der Heimatverein war an diesem Festtag auch mit der Sonderausstellung „150 Jahre Post in Erling-Andechs“ in den ehem. Räumlichkeiten der „Postexpedition“ im Hotel Post beteiligt. 2013 führte der Verein an 3 Samstagen einen Ortshistorischen Rundgang unter dem Motto „Wissen für Zugereiste und Einheimische“ durch. Die Liste der Veranstaltungen, Vorträge, Führungen, Fahrten usw. ließe sich noch beliebig fortsetzen. Jeden Montag ab 20:00 Uhr ist das Vereinslokal in der alten Schule im 1. Stock geöffnet, auch für Nichtmitglieder. Wir würden uns freuen, wenn von dieser Möglichkeit, einen Einblick ins Vereinsleben zu gewinnen reger Gebrauch gemacht würde.
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